Können wir den Glauben zurückgewinnen? Ich meine nicht den religiösen Glauben. Ich meine den Glauben daran, dass es in Europa doch noch so etwas gibt wie Realitätssinn, Bodenhaftigkeit, klares Denken, helle Köpfe und volksnahe Politik.

Im Plenarsaal des Deutschen Bundestages verliere ich mit meinen AfD-Kollegen immer wieder die Hoffnung: Im nationalen Parlament der Bundesrepublik Deutschland haben sämtliche Vertreter der Altparteien, alle deren Redner, nur einen Fokus: Den Blick auf „die Welt“ und die Sicht auf „Europa“. Es gibt nur eine einzige Kraft, die mit 92 Vertretern dort jeden Tag für Deutschland kämpft, für unser deutsches Volk, für das Fortschreiben einer eindrucksvollen Geschichte. Für eine lebenswerte Zukunft in einem Land, welches uns Heimatgefühlte bereitet.

Merkel hat es geschafft, in Deutschland ein großes linkes Bündnis zu schmieden. Sie hat dabei nationale Werte aufgegeben und den so dringend erforderlichen Zukunftsglauben unseres Volkes vollends zerstört.

Merkel zeigt sich seit Jahren als wahre Brandstifterin. Nicht nur in Deutschland, auch in Europa. Ihr Ziel, überall das zusammenzuführen, was nicht zusammengehört, erzeugt mehr und mehr eine trostlose Gegenwart. Überall in Europa. Die Folgen ihres Denkens vom europäischen Universalstaat sind schon heute desaströs, ihre Willkommenskultur zersetzt ganze Nationen. Und besonders unsere. Die Deutsche.

Aber nicht nur in Deutschland regt sich Widerstand. In unseren Nachbarländern geschieht genau jetzt das, was schon vor Jahren hätte passieren müssen:

Ungarn: Orban stellt „Flüchtlings“-Helfer unter Strafe, die zu illegalem Aufenthalt verhelfen. Dass er vorher als verantwortungsbewusster Staatsmann seinen Grenzschutz ausbaute, wissen wir alle.

Tschechien und Polen, Ungarn und Rumänien: Wie andere osteuropäische Länder mit Masseneinwanderung und der Bildung von Parallelgesellschaften umgehen, lesen wir seit Jahren in der Zeitung und weiß ich persönlich aus eigenem Erleben direkt vor Ort. Null Toleranz, Sachleistung statt Geldleistung, enge Steuerung des temporären Aufenthaltes. Weder in Prag, noch in Bukarest, Budapest, Warschau oder anderen osteuropäischen Ländern habe ich „Kopftücher“ als das Sinnbild des bevorstehenden kulturellen Wandels, auch nur ansatzweise wahrgenommen.

Großbritannien: Merkels Willkommenspolitik war einer der Gründe, die EU zu verlassen.

Dänemark: Umfassendes Verbot der Verschleierung bei hohen Geldstrafen und Rückführung der von Merkel gerufenen Nordafrikanertruppen nach Deutschland.

Österreich: Jungkanzler Kurz führt Merkel regelrecht vor. Er zeigt, wie migrationsverhindernde Politik aussehen kann. Und alles auf hohem diplomatischem Niveau und unter dem Ansatz „gut Ding braucht Weile“.

Italien: Einschwenken auf den Österreich-Kurs, siehe unten verlinktes Video.

Was haben alle diese Länder gemeinsam? Politiker, die in Deutschland als „Rechtspopulisten“ beschimpft werden, regieren. Sie machen Politik für ihr Volk und für Europa. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz gab den passenden Kommentar ab: „Wir sind nicht die Täter in der Migrationsfrage.“ Oder wie die Dänen sagen: „Man kann gerne einladen, aber nicht nachträglich diskutieren, wer die Rechnung bezahlt.“

Und wie schreibt Dieter Stein, Herausgeber der unbedingt lesenswerten JUNGEN FREIHEIT:

„Mal ehrlich: Merkel darf dieses Jahr politisch nicht überleben, wenn Deutschland nicht endgültig zu einem Irrenhaus werden soll. Daß sie sich unter Anspannung aller Kraft an ihren Sessel klammert, könnte den Grund in einer Ahnung haben: Während frühere Kanzler mit historischen Projekten in Verbindung gebracht werden, wird von Merkel nichts bleiben. Nichts als ein politischer Trümmerhaufen.“

Die Basis für den Trümmerhaufen hat sie selber gelegt. Ihr Unterstützer Juncker wird mit ihr untergehen. Ihr Totenglöcklein läutet bereits vor sich hin. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät für uns.

error: Content is protected !!