Uwe Schulz – Meine Biografie

Persönliches – Steckbrief

  • Geboren 1961, verheiratet. Abitur, Bundeswehr.
  • Leitender Angestellter in einem Dax-Konzern. >25 Jahre Führungskraft mit hoher Personal- und großer Budgetverantwortung, Leiter von Niederlassungen und Unternehmenseinheiten im In- und Ausland.
  • 1982-ca.1995 Mitglied und Funktionsträger in der CDU.
  • Seit 2013 Mitglied der AfD, seit 2014 Kreisvorsitzender AfD Giessen, Mitglied des Kreistages Giessen. Direktkandidat Giessen/Alsfeld und Listenplatz Nr. 3 BTW2017/Hessen.
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Über mich

Geboren 1961 in Gießen, aufgewachsen im Landkreis Gießen. Abitur (1981 in Gießen), Wehrdienst (1981-1982 in Wetzlar), Jur. Studien (1982-1988 in Gießen). Verheiratet seit 1998.

Meine politische Erfahrung:

1982- ca. 1995 Mitglied der CDU und JU: Vorstandsmitglied CDU und JU sowie Mitglied des Stadtparlamentes Pohlheim. Eintritt in die AfD im Jahre 2013. Seit 2014 Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Gießen, seit 2016 Mitglied des Kreistags des Landkreises Gießen.

Unser Staatsgebiet darf nicht aufgegeben werden. Zum Schutz unserer Nation benötigen wir die Wehrpflicht zurück und eine starke Bundeswehr, die fest in der Mitte der Gesellschaft verankert ist.

Uwe Schulz
Bundestagsabgeordneter

Beruf & Partei

Das zog mich zur AfD

Das Interesse für Politik bildete sich bei mir schon sehr früh aus. Waren es seinerzeit noch die in meiner Kindheit und Jugendzeit live übertragenen Sitzungen aus dem Bundestag in Bonn, die ich oft mit großem Interesse verfolgte, so wurde die „Wende“ der frühen achtziger Jahre für mich Grund, der CDU beizutreten. Danach auch der Jungen Union.

Ich wurde schnell aktiv in der CDU, war im Vorstand sowohl der CDU als auch der JU Pohlheim und wurde Ende der 80er Jahre Mitglied des Stadtparlamentes Pohlheim.

Meine erste berufliche Tätigkeit forderte mich zeitlich sehr stark und war mit ständigen Auslandsaufenthalten verbunden, so dass es mir nicht mehr möglich war, mein „Hobby“ mit der gebotenen Kraft auszuüben. Mitte der 90er Jahre trat ich aus der CDU aus, blieb aber bis 2013 Wähler dieser Partei und konnte mir nicht vorstellen, jemals wieder politisch aktiv zu werden.

Das änderte sich schlagartig, als ich im Jahre 2013 wahrnahm, wie stark sich unser Deutschland unter der CDU zu verändern begann.

Wegen der sich schon damals abzeichnenden Schieflage der Merkel‘schen Asylpolitik führte ich zwei Telefonate mit dem Gießener CDU-Chef Dr. Helge Braun, Staatsminister im Kanzleramt. Und diese Gespräche machten mir deutlich: Die Merkel-CDU ist nicht mehr „meine“ CDU. Dr.

Braun zeigte keinerlei Verständnis für die Ängste eines aktiv mitdenkenden Bürgers, sah in der sich abzeichnenden „Migrationskrise“ kein Problem und argumentierte mehrmals mit der Phrase: „Aber Herr Schulz, wir sind doch ein reiches Land“.

Etwa zeitgleich nahm ich im Sommer 2013 auf dem Seltersweg in Gießen einen Stand der damals neuen Partei „AfD“ wahr. Ich führte mit den netten Herren am Stand gute Gespräche und erlebte dabei „live und in Farbe“, wie dieser AfD-Infostand durch einen linken Randalier überfallen wurde.

Am gleichen Samstag des Jahres 2013 stellte ich einen Antrag auf Mitgliedschaft in der AfD. Im Herbst 2014 übernahm ich den Kreisvorsitz und brachte mich auch immer stärker in die AfD-Hessen ein.

Heute ist der AfD-Kreisverband Gießen der zweitgrößte von 26 Verbänden in Hessen. Wir sind als Alternative für Deutschland im Stadtparlament Gießen mit 8 und im Kreistag mit 12 Mandatsträgern vertreten.

Unser lokaler Facebook-Auftritt ist „knackig“ und mit nun fast 20 000 „Seiten-Likes“ einer der bedeutendsten innerhalb der gesamten Partei. Wir sind in der Öffentlichkeit Mittelhessens präsent und gerne kontaktierter Partner der anderen AfD-Kreisverbände Hessens.

Bei der Führung des Kreisverbandes versuche ich mit meinen Parteifreunden, das umzusetzen, was ich in fast 30-jähriger Berufstätigkeit in anspruchsvollen Führungspositionen erlernt habe: Professionelles und verlässliches Handeln.

Bei der Bundestagswahl 2017 trat ich als Direktkandidat des Wahlkreises 173 (Gießen / Altkreis Alsfeld) an und zog als Drittplatzierter über die AfD-Landesliste Hessen in den Bundestag ein.

Als Mitglied des Deutschen Bundestages kümmere ich mich um das Thema „Digitalisierung“ und bin Mitglied des Ausschusses „Digitale Agenda“. Meine Schwerpunkte im Rahmen der Digitalisierung sind deren Einwirkungen und Auswirkungen für die Themen: eGovernment, Wirtschaft und Mittelstand, Arbeit und Soziales, Touristik sowie Landwirtschaft.

Ich bin 1961 in Gießen geboren, vor den Toren dieser Stadt – in Pohlheim – aufgewachsen. Dort lebe ich mit einer Unterbrechung zwischen 1997 und 2010 mit meiner Frau.

Beruflich und privat bin ich viel herumgekommen in der Welt, habe unter anderem in den USA gearbeitet, war Leiter von Unternehmenseinheiten in 13 Ländern Süd- und Osteuropas und hatte und habe viele Kontakte in das Ausland.

Ich bin kein „Berufspolitiker“ und möchte niemals wie ein solcher agieren. Ich sehe mich als Bürger im Parlament. Mein letzter Arbeitgeber hat mich für die Dauer der Mandatsausübung beurlaubt, somit habe ich eine jederzeitige Rückkehroption und kann ohne jeglichen Druck oder Existenzängste frei nach meinem Gewissen in meiner Rolle als MdB agieren.

Als politisch interessierter Mensch, der knapp 30 Jahre in Führungspositionen in der freien Wirtschaft tätig war, kenne ich das wirkliche Leben mit seinen Höhen und Tiefen und habe eine Ahnung davon, wie Unternehmen funktionieren und wie meine Mitmenschen denken.

Ich möchte dem steigenden Realitätsverlust der politischen Kaste aktiv entgegentreten und vier Jahre lang im Deutschen Bundestag daran arbeiten, unserem Staatswesen die Bodenhaftung zurückzugeben.

Es ist meine feste Überzeugung, dass sich ohne den unternehmerischen und privaten Mittelstand nichts bewegt in Deutschland. Aus historischen Gründen haben sich wie in keinem anderen Land der Welt starke Unternehmen „dezentral“ in beinahe jeder Region Deutschlands entwickelt. Nur mit einer passenden Infrastruktur – von schnellen und belastbaren Datennetzen bis zu gut ausgebauten Verkehrswegen – bewahren wir das staatstragende Grundgerüst „Mittelstand“. Unsere Steuermittel sind dort am besten aufgehoben, wo engagierte Unternehmensführer und gut ausgebildete wirkliche Fachkräfte Zuhause sind. Ich lehne es ab, „die Welt“ zu alimentieren und unser Land und damit auch Europa durch eine ungesteuerte „Migrationspolitik“ aufzugeben und alles das aufzugeben, was unsere Ahnen in vielen Jahrhunderten mühsam erschaffen haben.

Die Rückführung aller Illegalen und unberechtigten Asylantragsteller in deren Heimatregionen ist mir ein dringendes Bedürfnis. Nur mit einer wirklich gesteuerten Zuwanderung können wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen.

Berufliche Erfahrung

1988-1996:

Management-Trainee bei weltweit agierendem amerikanischem Dienstleistungskonzern

  • Erste Führungsaufgaben in Deutschland
  • Erste Projekterfahrungen in USA (New York und Los Angeles) sowie Großbritannien

1996-1998:

Leiter Kundenservice, Auftragsmanagement, Risikoprüfung und Inkasso bei schwedischem Handelskonzern (Global Player, weltweiter Marktführer)

Seit 1998:

Leitender Angestellter bei deutschem DAX-Konzern

  • Hauptabteilungsleiter -> Direktor -> Vice President
  • Weitreichende Führungsverantwortung national und international (Osteuropa / Südeuropa)
  • Aufbau, Leitung und Betrieb großer Niederlassungen
  • Umsatzverantwortung bis ca. 250 Mio Euro
  • Kostenverantwortung > 50 Mio. Euro
  • Verantwortetes Kundenkontakt-Volumen bis zu 600 Mio. Kontakte / Jahr

Meine Positionen

Ich stehe zu Europa – die EU ist aber eine Fehlkonstruktion, die uns teuer zu stehen kommt. Schluß mit dem Aufgeben deutscher Interessen. Schluß mit der Entmachtung deutscher Parlamente und deutscher Gerichte.

Unser Staatsgebiet darf nicht aufgegeben werden. Zum Schutz unserer Nation benötigen wir die Wehrpflicht zurück und eine starke Bundeswehr, die fest in der Mitte der Gesellschaft verankert ist.

Zuerst kommt Deutschland, dann Europa, dann der Rest der Welt. Schluß mit der Entwicklungshilfe nach dem Gießkannenprinzip. Es hat der Grundsatz zu gelten „Hilfe zur Selbsthilfe“. Weniger Macht den sog. „Nichtregierungsorganisationen“ (NGOs), dafür interessengeleitete Unterstützung einzelner Zielregionen.